Auch wenn die Stiftung Bildungszentrum im Jahr 2018 „erst“ ihr 50-jähriges Bestehen feiert, so steht sie als Bildungsinstitution in einer 1200 Jahre langen Tradition auf dem „mons doctus“.

MONS DOCTUS

DER MONS DOCTUS – BILDUNG³ AUF DEM DOMBERG Auch wenn die Stiftung Bildungszentrum im Jahr 2018 „erst“ ihr 50-jähriges Bestehen feiert, so steht sie als Bildungsinstitution auf dem Freisinger Domberg doch in einer 1200 Jahre langen Tradition.

SCHON IM FRÜHMITTELALTER war der Domberg Zentrum der Bildung. Die entscheidende Rolle spielte dabei das Domkloster. Bücher hierfür mussten zuerst mühsam beschafft werden. Das hieß damals: ausleihen und abschrieben. So wuchs die Bibliothek durch eine eigene Schreibschule. Im 8. und 9. Jahrhundert entstanden über 130 Handschriften in dieser Domschreibschule („Scriptorium“). Viele davon befinden sich heute in der Bayerischen Staatsbibliothek in München. Die Schreibkunst erlebt heute im Bildungszentrum eine Renaissance im Dombergscriptorium und in Kalligraphiekursen.

BESONDERS REICH ist das Schaffen unter Bischof Arbeo (764–784), nach dem heute das Intranet des Erzbistums München und Freising benannt ist. Otto von Freising, seit 1138 Bischof von Freising und die größte Persönlichkeit, die auf dem Domberg gewirkt hat, schuf hier zwei große Werke: eine Weltchronik und die Beschreibung von Leben und Wirken seines Neffen Kaiser Friedrichs I.

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EINE ZWEITE BLÜTEZEIT begann mit Bischof Johann Franz Eckher. Er machte Freising wieder zu einer Stätte der Bildung. 1697 gründete er ein Gymnasium, das durch die vielen philosophischen und theologischen Kurse 1713 zu akademischem Rang aufstieg und nun wieder die vollständige Ausbildung von Geistlichen ermöglichte. Die Freisinger Professoren waren im fürstbischöflichen Lyzeum (1697-1803) nicht nur theologisch, sondern auch literarisch sehr aktiv. Wichtigstes Werk dieser Zeit ist P. Karl Meichelbecks „Historia Frisingensis“, die erste quellenkritische Bistumsgeschichte.

DIE NÄCHSTE EPOCHE begann nach der Säkularisation: von 1826 bis 1968 wurden auf dem Domberg unzählige Generationen von Priestern ausgebildet, die alte Residenz wurde als Seminar genutzt. 1946 bezog Joseph Ratzinger als 19-jähriger Student das Haus und kehrte nach seiner Priesterweihe als Dozent zurück. 1968 verlegte Julius Kardinal Döpfner das Priesterseminar nach München und gründete auf dem Domberg das heutige Bildungszentrum.

FLANKIERT VON Diözesanmuseum, Dombibliothek und Domgymnasium unterstreicht die Arbeit der Stiftung Bildungszentrum auch heute noch die Bedeutung des mons doctus als ein Ort katholischer Bildungsarbeit.

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